Weihnachts-Geschenke

Weihnachtsgeschenke jetzt auf raten kaufen

17. November 2010

Alle Jahre das gleiche Prodezere: Weihnachten ist noch weit Zwar stören Spekulatius und Christstollen im Frühherbst sehr, aber ich kann sie beim Einkaufen noch ignorieren.
Und ganz plötzlich steht Weihnachten vor der Tür. Panik bricht im Hinterkopf aus. Was schenke ich wem?
Ich möchte nicht wieder 2 Tage vor dem Fest durch die Geschäfte rasen um dann irgendwann abzubrechen weil ich das Gesuchte nicht finde.
Eigentlich hat man in der Familie abgemacht mit der Schenkerei unter uns Erwachsenen aufzuhören.
Aber wie standen wir da als unsere Jüngste mit Anhang vor der Tür stand, mit einem neuen Fernseher für uns, und wir konnte ihnen nur ein paar popelige selbst gebackene Kekse anbieten.
Bleiben nur die Enkelkinder, fünf an der Zahl. Als ich das letzte Mal in eines der Kinderzimmer schaute, meinte ich ich wäre in einem Spielzeug- und Elektronikgeschäft. Von der inkontinenten Babypuppe bis zum Computer war alles zu finden. Was soll man da noch schenken?
Wenn ich mich aber entschließe mit dem weihnachtlichen Warenaustausch aufzuhören, dann treibt mich das schlechte Gewissen wieder zwei Tage vor dem Fest in den Konsumtempel, um dann etwas zu kaufen was keiner wirklich braucht.
Aber es gibt eine Entscheidungshilfe: den Versandhandel. Täglich flattern dicke und dünne Kataloge ins Haus mit massenhaften Angeboten an Weihnachts-Klimbim und teuren Geschenken.
Ich habe noch keinen blassen Schimmer womit ich meine Enkel noch erfreuen kann, nur eines ist gewiss: es wird teuer. Und da es in diesem Jahr wieder kein Weihnachtsgeld geben wird, bleibt mir nichts anderes übrig als ein Ratenzahlung zu tätigen. Viel einfache wäre es gewesen die Weihnachtsgeschenke über das ganze Jahr verteilt zu kaufen.
Seit 40 Jahren nehme ich es mir vor, und genau so lange liegen meine Nerven blank wenn das Fest wieder auf mich zurast.
Alle Jahre wieder !

Weihanchtsgeschenke sollte man nicht zu spät kaufen

10. November 2010

Alle Jahre wieder blüht uns das gleiche: der Weihnachtsstreß naht! Noch so viele Geschenke zu besorgen und so wenig Zeit dafür. Hektische Samstage in überfüllten Innenstädten, stundenlange Parkplatzsuche und dann doch wieder nichts passendes gefunden…
Warum ist das eigentlich so? Warum überrascht uns Weihnachten jedes Jahr? Man kennt den Kalender und den Jahresverlauf. Man weiß genau, wann Weihnachten ist, schließlich plant man ja auch seinen Jahresurlaub danach. Und das häufig auch schon Monate vorher.
Ich habe da inzwischen einen ganz angenehmen Weg gefunden, diesen Teil von Streß und Hektik so gering wie möglich zu halten. Immer wenn ich etwas sehe, dass mich an einen meiner Lieben erinnert, dann merke ich mir das, oder schreibe es besser gleich auf. Dann kann ich immer noch überlegen, ob sie / er sich auch tatsächlich darüber freuen würde und kann es dann rechtzeitig vor Weihnachten ganz ohne Zeitdruck kaufen.
So habe ich meist etwas, über das sich die / der Beschenkte tatsächlich freut und nicht irgendeinen kitschigen Rest vom Wühltisch der zu sagen scheint “Ich hab’ an dich gedacht, aber mir ist nichts dazu eingefallen.” Und außerdem macht es so riesig Spaß an alle zu denken, die mir was bedeuten und mich wirklich bewußt und nicht aus Zeitdruck für ein Geschenk zu entscheiden.



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